Kris on chaos.social about doing the math on heap pumps combined with solar power and home batteries
Posted by jpluimers on 2024/11/11
Copied in full as the Wayback Machine archival of toots are broken: [Wayback/Archive] Kris (@isotopp): “Im Juli werden wir nicht mehr …” – chaos.social
Im Juli werden wir nicht mehr als 8 m^3 Gas verbraucht haben.
Das ist ein typischer Verbrauch für uns für die Sommermonate.
Das sind 80 kWh Energie.
80kWh=80×3600kJ=288.000kJ
Q=m⋅c⋅ΔT ->
288.000kJ=m⋅ 4,18kJ/(kg⋅°C) ⋅40°C
-> 1.722kg heated by 40°C
Also ca. 2 m^3 Wasser um 30-40 Grad erwärmt.
2000l / 30 Tage -> 66l Warmwasser am Tag,
mit 3 Personen im Haus.
Ein 270l Warmwassertank/Brauchwasserwärmepumpe kommt mir eher luxuriös vor.
Die Frau hatte Bedenken re Duschen.
[Wayback/Archive]
Screenshot vom HASS Gas Screen, 7.5 m^3 bis jetzt seit Anfang des Monats270l sind eine halbe Stunde Dauerduschen bei einem 10l/min Kopf,
aber der Kopf, der an der Dusche ist macht maximal die Hälfte davon.
45 Minuten unter der Dusche ist ja auch ein Achievement. Das muß man erst mal hin kriegen.Das Haus knallt seit 2016 jedes Jahr zwischen 1400 und 1200 m^3 Gas durch, also 12-14 MWh Energie.
Das Angebot für die Luft/Luft-Wärmepumpen sagt
“Het verwachte energieverbruik van de gekozen warmtepompen is:
4210 kWh voor verwarmen en
1314 kWh voor koelen.”
Der Netzbezug vor dem Solardach war 5500 kWh, wird also durch die Wärmepumpe etwa verdoppelt.
Der COP zum Heizen ist rechnerisch ca. 3 (12500/4210 = 2.97), das ist sehr konserativ.Der Strom zum Heizen wird vornehmlich im Winter anfallen, wir werden ihn fast vollständig zukaufen müssen.
Bei einem Strompreis von 30 Cent kosten 5 MWh 1500 Euro, bei 60 Cent sind es 3000 Euro.
In den letzten Jahren waren es eher 30 Cent, und NL baut Windkraft gerade massiv aus.
Das hat uns letzten Winter jede Menge Strom exportieren lassen, als Nation.Wir haben letzte Heiz-Saison rein rechnerisch vor Subventionen und Schutzgesetzen ca. 2800 Euro Gas gekauft.
Die Umstellung auf Wärmepumpe wird also auch bei dauerhaft ungünstigen Stromkosten kostenneutral sein, aber vermutlich die Heizkosten halbieren.
Dazu kommt die Option zu kühlen in den Sommermonaten, für weitere 1.5 MW Energieeinsatz (diese Energie ist im Sommer faktisch kostenlos für uns, das Haus macht seine eigene Energie dann)Der Meterkast muß komplett neu gemacht werden.
Diverse andere Kabel- und Wartungsarbeiten stehen an.
Der Gesamteinsatz wird für uns ca. 25k Euro betragen (zwei Außengeräte, 4 große und 3 kleine Innengeräte und die Brauchwasser-Wärmepumpe, die ich für zu groß halte), und eine neue Luftumwälzpumpe für die Zwangsbelüftung.
Unser Haus von 2002 hat einen Heizbedarf von 70-75 kWh/(Jahr * qm) (Deutsch: B-C, Niederländisch: A+).Dazu kommt noch eine Hausbatterie, 20 kWh LFP.
Das muß, weil bis bisher weniger als 30% des selbst erzeugten Stromes nutzen.
Die Saldierungsregelung, die das bisher attraktiv gemacht hat, das Netz als Batterie zu nutzen, wird nun doch mit Sicherheit enden und Einspeisung wird auch Mehrwertsteuer kosten.
Das ist schade, aber energiepolitisch nicht falsch -> viele Häuser werden Batterien installieren -> Netzpuffer.Die Batterie wird uns noch einmal mit ca. 8k Euro ins Kontor knallen.
Das ist dann das 3. Jahr in Folge mit heftigen Investitionen (Solaranlage, Elektroauto, jetzt Wärmepumpen), aber unter dem Strich hat sich das bisher alles weit mehr ausgezahlt als initial geplant.
Die Solaranlage hat ihre Kosten schon zurückverdient, dreimal schneller als geplant.
Das Elektroauto gestaltet sich durch Heim-Laden auch sehr viel billiger als geplant.Die Brauchwasserwärmepumpe ist das größte verfügbare Modell, sie ist wirklich sehr groß.
270l Tank, 700 Watt Wärmepumpen-Aufnahme.
COP 3.6 erwartet, also 2520 Watt Output.
270l Wasser von 12 Grad auf 55 Grad wären
270kg * 4186J/(kg * Grad C) * 43 GradC = 48659820 J.
2520 W = =2520 J/s, also
19303s = 5.36h (und 3.75 kWh zu 30 Cent = 1.13 Euro)
Aber das ist Quatsch, weil der Verbrauch ja eher 60l/Tag ist, und diese Wärme + Verlust zu ersetzen ist.
Eine kleinere Pumpe täte auch.
--jeroen





[
Leave a comment